The “Grodzka Gate – NN Theatre” Centre is a local government cultural institution based in Lublin. It works towards the preservation of cultural heritage and education. Its function is tied to the symbolic and historical meaning of the Centre’s location in the Grodzka Gate, which used to divide Lublin into its respective Christian and Jewish quarters, as well as to Lublin as a meeting place of cultures, traditions and religions.

Part of the Centre are the House of Words and the Lublin Underground Trail.

The “Grodzka Gate – NN Theatre” Centre is a local government cultural institution based in Lublin. It works towards the preservation of cultural heritage and education. Its function is tied to the symbolic and historical meaning of the Centre’s location in the Grodzka Gate, which used to divide Lublin into its respective Christian and Jewish quarters, as well as to Lublin as a meeting place of cultures, traditions and religions.

Part of the Centre are the House of Words and the Lublin Underground Trail.

NN Theatre

Simon Schopper (Germany)

Period

Simon was on the volunteer service in the Grodzka Gate at the turn of the year 2005/2006.

 

Activities

Simon participated during the voluntary service in the different projects:

  • guided tours of the permanent exhibition "Lublin. Memory of Place"
  • archive's inquiries
  • educational work for international groups

 

Impressions after the EVS in the Grodzka Gate

 

Ich arbeite im „Ośrodek Brama Grodzka - Teatr NN” (Zentrum Grodzka - Teatr NN), einem Kulturzentrum, dass sich vor allem darum bemüht, die multikulturelle Vergangenheit Lublins - dabei speziell die jüdische - nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Das Teatr befindet sich an einer besonderen Stelle, dem Brama Grodzka, einem Stadttor, dass jahrhundertelang Durchgang und Verbindung zwischen jüdischem und christlichem Viertel gewesen war.

Meine Arbeit im Projekt bestand darin, Führungen für (Schüler-) Gruppen und Privatpersonen aus dem Ausland auf Deutsch und Englisch zu geben. Darüber hinaus habe ich auch schon Personen aus meinem Bekanntenkreis hier die Ausstellung gezeigt.

Die Vormittage, die ich an der Universität verbracht habe, zeigen nun auch schon ihre Ergebnisse. Ich verstehe die schwierige polnische Grammatik mit ihren unzähligen Ausnahmen und schwierigen Deklinationen nun schon recht gut. Außerdem kann ich mich mittlerweile im Alltag bereits weitgehend ohne Sprachprobleme zurecht finden. Sogar die ein oder andere politische Diskussion konnte ich dank des Sprachkurses schon auf Polnisch führen, weswegen ich für diesen sehr dankbar bin.

Trotz allem wäre es natürlich besser, wenn hier Freiwillige arbeiten würden, die schon vorher gut Polnisch können, aber es ist schwer möglich, solche Leute zu finden!

Das Teatr und vor allem mein Ansprechpartner lassen mir hier sehr viel Freiraum.

Mein halbes Jahr hier war dennoch keine verschenkte Zeit. Neben der Möglichkeit, die Sprache gründlich zu lernen habe ich außerhalb der Arbeit tolle Erfahrungen gesammelt, und die Möglichkeit bekommen ein interessantes Land und seine derzeitige gesellschaftliche und politische Lage näher kennen zu lernen.

Aber auch in meiner Arbeit im Teatr hatte ich einige schöne Erfolgserlebnisse. Ganz besonders in Erinnerung wird mir die Begegnung mit 98 jungen Israelis bleiben, die auf einer Art Studienfahrt durch Polen auch Lublin besuchten und die ich nacheinander in Kleingruppen durch die Ausstellung führte.